Axel Schacht: Holocaust-Vermittlung im Kontext der post-nationalsozialistischen Migrationsgesellschaft

Eine vieldiskutierte Herausforderung für Pädagoginnen und Pädagogen in ­Schulen, Gedenkstätten und Gedächtnisinitiativen ist die Vermittlung des Holocaust und der Nazi-Verbrechen bei Jugendlichen, die von der Mehrheitsgesellschaft als "Jugendliche mit Migrationshintergrund" bezeichnet werden.

In Deutschland findet seit mehreren Jahren eine Diskussion über die Vielfältigkeit der Zugänge und der methodischen Palette von Vermittlungstätigkeiten im Bereich der Erinnerungsarbeit statt. In Österreich ist die Fragestellung zwar im schulischen Kontext nicht neu, wohl aber in der österreichischen Gedenkstättenlandschaft. Dies mag auch damit zusammenhängen, dass eine Pädagogisierung des Vermittlungsangebotes in Österreich erst seit einigen Jahren Platz greift.

Artikel dazu von Axel Schacht: Holocaust-Vermittlung im Kontext der post-nationalsozialistischen Migrationsgesellschaft. In: Gedenkstätten Rundbrief Nr. 168, 12/12012. - link

Diesem ­Artikel liegt die Abschlussarbeit von Axel Schacht im Lehrgang "Pädagogik an Gedächtnisorten" zugrunde, einer Kooperation von _erinnern.at_ und der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. - link

Erstellt am 2013-01-08T09:56:51+01:00, zuletzt geändert 2020-06-10T19:26:33+01:00