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PHOÖ: LV Codename Spielwarenfabrik: NS-Geschichte in St. Valentin

Im Rahmen der Lehrerfortbildung der Pädagogischen Hochschule Oberösterreichs setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der nationalsozialistischen Vergangenheit St. Valentins auseinander. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung „Codename Spielwarenfabrik“, organisiert von Netzwerkkoordinator Lukas Reitbauer, standen die Geschichte der modernsten und größten Panzerproduktion des ehem. Nibelungenwerkes während des Nationalsozialismus, welches sich in St. Valentin befand, sowie die damit verbundenen Schicksale von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern.

25 Jahre OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Rund 300 Menschen feierten im Bildungshaus Schloss Puchberg das 25-jährige Bestehen des OÖ. Netzwerks gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Unter den Ehrengästen waren Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner, Willi Mernyi vom Mauthausen Komitee Österreich und Gabriele Hofer-Stelzhammer von der Katholischen Aktion Oberösterreich.

Wanderausstellung "darüber sprechen" in Vorarlberg

Die von ERINNERN:AT erarbeitete Wanderausstellung "darüber sprechen" präsentiert die Lebensgeschichten von 14 ZeitzeugInnen und thematisiert deren Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus. Im Sommersemester 2026 setzten zahlreiche Vorarlberger Schulen die Ausstellung im Geschichteunterricht ein. Auch im Wintersemester 2026/27 steht "darüber sprechen" Lehrpersonen in Vorarlberg zur Verfügung.

Salzburg: Denkmäler, die an die NS-Vergangenheit erinnern

Schülerinnen und Schüler der 7a (Schuljahr 2025/26) des Bundesgymnasiums Zaunergasse, Salzburg, beschäftigten sich im Rahmen des Fachs Kunst und Gestaltung mit Denkmälern und Mahnmälern, die an die NS-Vergangenheit erinnern. Auf eine theoretische Auseinandersetzung folgte eine praktische: In Einzel- oder Partnerarbeit fertigten die Schülerinnen und Schüler Modelle neuer, selbst kreierter Denkmäler an, die an bestimmte Opfergruppen oder aber an alle NS-Opfer generell erinnern sollen. Dazu verfassten sie kurze Texte, um die Absichten hinter den Modellen zu erläutern. (Leitung: Dr. Bernadette Edtmaier)

KZ Gusen: Eine Ausstellung von Schüler*innen zu einem (fast) verschwundenen Lager

Wie erinnert man an ein Konzentrationslager, das heute großteils unsichtbar ist? Wie kann die Geschichte des Konzentrationslagers Gusen Schüler*innen ab 10 Jahren vermitteln werden? Und wie kann Kunst zur Geschichtsvermittlung beitragen? Diese und viele weitere Fragen stellten sich die Schüler*innen der 7. Klassen des Bundesrealgymnasium Enns (Schuljahr 2024/25) bei der Konzeption einer Ausstellung zum KZ Gusen.

300. Interview auf weiter_erzählen

Seit 2019 werden auf der Website www.weitererzaehlen.at Video- und Audiointerviews mit Verfolgten des Nationalsozialismus, die einen Bezug zu Österreich haben, gesammelt. Das Online-Archiv wächst kontinuierlich durch eigene Interviews und Quellen von Kooperationspartner:innen.

Digitale Erinnerungslandschaft (DERLA) Wien

Auf der gemeinsam von ERINNERN:AT, dem Centrum für Jüdische Studien und dem Institut für digitale Geisteswissenschaften (beide Karl-Franzens-Universität Graz) entwickelten Website www.erinnerungslandschaft.at ist seit Mai 2026 auch die Gedächtnislandschaft Wiens online. Die Digitale Erinnerungslandschaft Wien dokumentiert die Erinnerungsorte und -zeichen an die Opfer und Orte des Terrors des Nationalsozialismus. Für die Vermittlungsarbeit in den Schulen werden eine Reihe von Unterrichtsmodulen angeboten, die sowohl vor Ort als auch digital im Klassenzimmer bearbeitet werden können.