Rundgang in Wien-Floridsdorf: „KZ und Zwangsarbeit“ - Materialset für Lehrkräfte
Der Rundgang dauert etwa zwei Stunden, besteht aus sechs Stationen und ermöglicht einen lokalen Bezug zum Unterricht über Nationalsozialismus und Holocaust. Dafür werden wenig bekannte Orte ehemaliger Zwangsarbeits- und Konzentrationslager aufgesucht. Neben den Ortsbezügen werden auch biografische Verknüpfungen mit den Orten hergestellt, sowohl von Opfern wie auch von Täterinnen und Tätern sowie Profiteurinnen und Profiteuren.
Die Arbeitsblätter greifen biografische Skizzen, Zitate von Opfern sowie Faksimile von Originaldokumenten auf und stellen, vermittelt über passende Arbeitsaufträge und Fragestellungen, einen Zusammenhang zwischen Ort, Lerngegenstand und Biografie her.
Lernziele
- Sensibilität für Geschichte im öffentlichen Raum sowie Erinnerungszeichen erzeugen.
- Orte des KZ-Außenkommandos Wien-Floridsdorf und der NS-Zwangsarbeit in Floridsdorf kennenlernen und ihre Bedeutung einschätzen.
- Unterschiedliche Phasen der Zwangsarbeit während des NS-Terrorregimes in den historischen Zusammenhang einordnen sowie in Wien verorten.
- Erkennen, dass sich NS-Verbrechen nicht auf Orte wie Mauthausen oder Auschwitz beschränkten, sondern auch in der unmittelbaren Schulumgebung stattfanden, so auch in Wien.
Download der Materialien
Die Bestandteile des Sets einzeln zum Ausdrucken:
Lektüre zur Vorbereitung
Als historische Einleitung und als ersten Überblick für die Umsetzung des Rundgangs empfehlen wir Lehrkräften die Lektüre des Kapitels „KZ und Zwangsarbeit” aus dem Jugendsachbuch „Nationalsozialismus in Wien. Opfer – Täter – Gegner“. Das Kapitel steh Ihnen hier ebenfalls zum Download bereit. Weitere Informationen zur gesamten Jugendsachbuchreihe finden sie hier.
