Schulen als Kooperationspartner gesucht: Internationales Projekt "Convoi 77"

Für das internationale Projekt „Convoi 77“ sucht der französische Verein nach interessierten Schulen in Österreich. Das Schulprojekt möchte SchülerInnen im Sinne des „forschenden Lernen“ dazu anregen, Opfer-Biographien zu recherchieren.

Der französische Verein „Convoi 77“ hat ein länderübergreifendes Projekt zur Erinnerung an die Deportierten aus dem letzten Transport von Drancy (Frankreich) ins Vernichtungslager Auschwitz ins Leben gerufen und sucht nach Partnerschulen in Österreich. Schulen in 16 europäischen Ländern beteiligen sich derzeit am Projekt.

 

Forschendes Lernen - VWA

Mit dem Ziel, jungen EuropäerInnen selbst zur historischen Recherche anzuregen und so die Geschichte und Gegenwart des Holocaust näher zu bringen, hat der Verein „Convoi 77“ ein umfassendes Bildungs- und Erinnerungsprojekt auf die Beine gestellt.

 

Das Projekt greift das Schicksal der 1.321 Deportierten des letzten großen Deportationstransport vom 31. Juli 1944 von Frankreich nach Auschwitz auf und richtet sich heutzutage an SchülerInnen aus den 35 Herkunftsländern der Deportierten dieses Transports. 24 Deportierte des „Convoi 77“ stammten ursprünglich aus Österreich, von denen alle in Wien geboren wurden. „Convoi 77“ sucht nun Partnerschulen, die bei der Recherche der Geschichten dieser 24 Deportierten aus Wien hilft. Das Projekt könnte sich auch für VWAs eignen.

 

Unterstützung bei der Recherche

Die MitarbeiterInnen von „Convoi 77“ unterstützen SchülerInnen und LehrerInnen online bei der historischen Recherche. Mithilfe von etwinning, dem eLearning Programm der Europäischen Kommission, werden SchülerInnen und LehrerInnen in die Recherche eingeführt.  Zu den 24 Deportierten, die aus Österreich nach Frankreich geflohen waren, hat „Convoi 77“ schon Recherchevorarbeit geleistet, die von Schulen eingesetzt werden kann.