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Neue Videointerviews auf der Videoplattform „Vertrieben. Juden und Jüdinnen aus dem Burgenland im Interview“ online.

Seit 2001 führt die Burgenländische Forschungsgesellschaft (BFG) lebensgeschichtliche Interviews mit vertriebenen Juden und Jüdinnen des Burgenlandes durch. Die Videoplattform der BFG präsentiert kurze Videoportraits der Interviewten. Anlässlich des Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus wurden zwei neue Videos online gestellt.

Neues Projekt: „Bewegte Familiengeschichten – Die Suche nach einem neuen Zuhause in einer sich verändernden Welt"

Familienbiographien mit Flucht- und Migrationserfahrungen sollen die Verflechtung der deutschen und österreichischen Geschichte mit der Geschichte des arabisch-jüdischen Nahen Ostens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in pädagogischen Materialien erschließen. Ein von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ ausgeschriebenes und finanziertes Projekt startete im April 2017.

12 neue Rundgänge durch das jüdische Burgenland

Eine neue smartphone kompatible Website bietet 12 Rundgänge, welche die reiche jüdische Geschichte des Burgenlandes sichtbarmachen. Begleitet werden die Rundgänge von Zeitzeugeninterviews von vertriebenen jüdischen BurgenländerInnen, die sich an das Leben vor der nationalsozialistischen Verfolgung, an Flucht, Deportationen und den schwierigen Neuanfang erinnern.

Johannes Hofinger: Nationalsozialismus in Salzburg. Opfer - Täter - Gegner

Wie kommen die Nationalsozialisten an die Macht? Wie verändert sich dadurch das Leben der Menschen? Wer agiert wie und welche Motive gibt es für die unterschiedlichen Handlungs- und Verhaltensweisen? Wissenschaftlich fundiert, durch mehr als 250 Abbildungen und über 40 Biografien illustriert, gibt dieser Band Auskunft über die NS-Zeit im Bundesland Salzburg.

Stolpersteinverlegung in Hohenems

Am Montag, 30. Juni 2014, verlegte Gunter Demnig Stolpersteine zur Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus in Hohenems. Schüler/innen der 4. Klasse der Hohenemser Mittelschule Markt hatten dazu Biographien erstellt. Die Verlegung wurde von der tonart Musikschule mitgestaltet.

Die jüdische Gemeinde von Oberwart / Felsőőr

Wissenschaftlich fundiert, aber in einer leicht verständlichen Sprache, bringt die Historikerin Ursula Mindler die Geschichte der jüngsten jüdischen Gemeinde des heutigen Burgenlandes einer breiteren Öffentlichkeit näher. Sie zeichnet das jüdische Leben des Ortes nach – von den ersten Ansiedlungen von Juden und Jüdinnen in Oberwart / Felsőőr bis zur gewaltsamen Auflösung der Israelitischen Kultusgemeinde nach der nationalsozialistischen Machtergreifung 1938.

Ausstellung: Die Gerechten. Courage ist eine Frage der Entscheidung

Widerstehen, helfen, hinnehmen oder mitmachen? Im Zentrum der Ausstellung der "Österreichischen Freunde von Yad Vashem" und des Museums Arbeitswelt Steyr stehen jene Menschen, die unter den Bedingungen der Nazi-Herrschaft Zivilcourage zeigten. Es sind die „Gerechten", nicht-jüdische Personen, die große persönliche Risken eingingen, um Jüdinnen und Juden das Leben zu retten. Die Ausstellung wird im Museum Arbeitswelt Steyr vom 12.09. - 22.12.2013 gezeigt.

Auf verwehten Spuren - Das jüdische Erbe im Burgenland

von Naama G. Magnus Teil 1: Nord- und Mittelburgenland Im Burgenland bestanden bis 1938 viele jüdische Gemeinden, die auf eine Jahrhunderte alte Geschichte zurückblicken konnten und eine eigenständige Kultur und Tradition entwickelt hatten. das Buch begibt sich auf die Spurensuche nach dieser heute versunkenen jüdischen Welt.