Zeitgeschichteausstellung 1938-1945 – voestalpine eröffnet Ort der Erinnerung

Die voestalpine setzt sich in einer neuen Dauerausstellung mit dem Schicksal der NS-Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter der ehemaligen Reichswerke Hermann Göring in Linz auseinander – dem heutigen Standort ihrer Konzernzentrale und der Division Stahl. Grundlage der Ausstellung bildet neben aktuellen Forschungsergebnissen die Aufarbeitung von 38.000 NS-Personalakten und Lohnbögen. Für das Unternehmen markiert die Zeitgeschichteausstellung einen weiteren wesentlichen Schritt in der Bewältigung des sowohl politisch und historisch als auch menschlich und emotional herausforderndsten Teils seiner Geschichte. Der Konzern stellt sich damit der eigenen Vergangenheit

Am 31. Oktober eröffnete die voestalpine in der Linzer Konzernzentrale die auf Dauer angelegte Zeitgeschichteausstellung 1938-1945 – gewidmet den NS-Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern am Standort Linz der „Reichswerke Hermann Göring AG Berlin“. Als neuer, zusätzlicher Teil der voestalpine Stahlwelt beschäftigt sich die ab 3. November öffentlich zugängliche Ausstellung umfassend mit der NS-Zwangsarbeit am heutigen voestalpine-Standort Linz. Gleichzeitig soll sie einen permanenten Ort der Erinnerung darstellen. „Es war ein schmerzhafter Prozess, sich mit den Jahren des Nationalsozialismus in unserem Unternehmen auseinanderzusetzen und diese Periode auch noch als jene Zeit begreifen zu lernen, in der die Wurzeln unseres Unternehmens begründet wurden. Zur geschichtlichen Wahrheit gibt es jedoch keine Alternative“, so Dr. Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG, über den Anspruch des Konzerns, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen. - link

Webseite der Ausstellung: - link

Broschüre zu Zwangsarbeit: - download

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