Artikelsuche nach Themen
Sabine Wallinger: Die Gegenwart der Vergangenheit: Eine Zeitschiene durch Sankt Anton am Arlberg
11. - 20. Juli 2025: Eine multimediale Neuinszenierung von Felix Mitterers Stück “Kein schöner Land” in St. Anton am Arlberg ruft die Ermordung des lokalen Tourismuspioniers und Eisenbahningenieurs Rudolf Gomperz in Erinnerung. Eine Zeitreise im Schnellzug
Festhalten was vergeht
Ein Kunstprojekt der HLM Krems
Denk Mal - Fühl Mal
Ein Gedenk- und Erinnerungsprojekt
Broschüre Gedenkort Lager Reichenau
Information zum Lagerkomplex, zu den Toten, zur Nachnutzung, Archäologie und zum neuen Gedenkort
Roma-Gedenkstein in Grodnau
In Grodnau, heute ein Ortsteil der Gemeinde Mariasdorf (Bezirk Oberwart), lebten vor 1938 rund 180 Romnja und Roma, insgesamt 26 Roma-Familien.
Fortbildungen für Lehrkräfte
Hier finden Sie aktuelle Fortbildungsangebote für Lehrkräfte zum Thema Antisemitismus: bereits fixierte Termine, zu denen Sie sich anmelden können, sowie Fortbildungsangebote auf Anfrage.
Prävention: Vorbeugender Unterricht
Eine vorbeugende schulische Bearbeitung von Antisemitismus befasst sich neben grundsätzlichen Fragen der pädagogischen Herangehensweise mit dem Kennenlernen der Vielfalt jüdischen Lebens, der Thematisierung von Antisemitismus und Diskriminierung, der Auseinandersetzung mit Israel/Palästina sowie der Geschichtsvermittlung zum Holocaust. Neben Wissensvermittlung sind gerade die Vermittlung von Werten und das Erlernen der Fähigkeit zum Perspektivwechsel und der Widerspruchstoleranz wichtig für die Prävention von Antisemitismus.
Solidarität mit dem Peršmanhof – Bildungsangebote nutzen und Erfahrungen teilen
Der Polizeieinsatz bei einem antifaschistischen Bildungscamp am Peršmanhof in der Südkärntner Gemeinde Bad Eisenkappel/Železna Kapla am 27. Juli 2025 lässt Menschen, die für demokratische Grundwerte einstehen und sich im Bereich der NS-Erinnerungskultur engagieren, verstört zurück. Der Lern- und Gedenkort braucht jetzt unsere Solidarität – indem wir die Bildungsangebote des Društvo/Verein Peršman nutzen und unsere bisherigen Erfahrungen damit teilen.
Angebote für Schulklassen
Hier finden Pädagoginnen und Pägagogen eine kuratierte Auswahl an Bildungsangeboten für Schulklassen, die ERINNERN:AT empfiehlt.
Fachtexte und Literaturempfehlungen
Um sich noch weiter mit dem Thema antisemitismuskritische Bildungsarbeit auseinanderzusetzen stehen Pädagoginnen und Pädagogen hier Fachtexte sowie Literaturempfehlungen zur Verfügung.
Information: Hintergrundwissen für Lehrpersonen
Unter antisemitismuskritische Bildungsarbeit versteht man pädagogischen Konzepte, die antisemitische Denkmuster, Erscheinungsformen, Funktionen und strukturelle Mechanismen thematisieren. Antisemitische Denk- und Handlungsmuster werden nicht ausschließlich als individuelles, sondern ebenso als strukturelles und gesamtgesellschaftliches Phänomen verstanden.
Antisemitismuskritische Bildungsarbeit
Was versteht man unter antisemitismuskritischer Bildungsarbeit? Im Folgenden bekommen Sie einen Überblick darüber, auf welchen Ansätzen antisemitismuskritische Bildungsarbeit fußt.
Politische und rechtliche Rahmenbedingungen der Prävention von Antisemitismus durch Bildung
Die Auseinandersetzung mit Antisemitismus im Bildungssystem findet in einem größeren politischen und rechtlichen Rahmen statt – national wie international. Beispielhaft dafür werden hier ausgewählte Strategien und Erklärungen vorgestellt.
Lernmaterialien für den Unterricht
Hier finden Pädagoginnen und Pägagogen eine Auswahl an Lehr- und Lernmaterialien zur Prävention gegen Antisemitismus, die ERINNERN:AT empfiehlt und die sich direkt im Unterricht anwenden lassen.
Prävention: Bildungsangebote für Schule und Lehrkräfte
Prävention von Antisemitismus im schulischen Kontext bedeutet, das Thema im Unterricht vorbeugend zu behandeln, ohne dass es einen konkreten Vorfall gab. Dazu gehören beispielsweise die Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Stereotypen in Geschichte und Gegenwart sowie die Vermittlung von Wissen über Antisemitismus, dessen Funktionen und Auswirkungen auf die Betroffenen.
Unterrichtsimpulse zur Deportation ungarischer Jüdinnen und Juden nach Strasshof – Lernen mit dem Online-Archiv weiter_erzählen
Mit Videointerviews der Website www.weitererzaehlen.at lernen Jugendliche ab der 8. Schulstufe Zeitzeuginnen und Zeitzeugen kennen, die 1944 als ungarische Jüdinnen und Juden ins niederösterreichische Strasshof oder andere Orte der Zwangsarbeit und Internierung deportiert wurden.
Rundgang in Wien-Floridsdorf: „KZ und Zwangsarbeit“ - Materialset für Lehrkräfte
Dieser Rundgang zum Thema „KZ und Zwangsarbeit“ in Wien-Floridsdorf kann von Lehrkräften selbständig mit Klassen durchgeführt werden. Das Angebot richtet sich an Schulklassen ab der 8. Schulstufe sowie an Jugendgruppen.
Was ist Antisemitismus?
In der Bildungsarbeit bietet die Arbeitsdefinition der International Holocaust Remembrance Alliance eine wichtige Orientierung, um antisemitische Elemente in Aussagen und Handlungen im jeweiligen Zusammenhang zu erkennen. Dabei ersetzt sie jedoch nicht die notwendige Auseinandersetzung mit emotionalen Prozessen, individuellen Motivationen und Absichten. Ziel ist es, Lern- und Reflexionsprozesse anzustoßen, fehlerhafte Denkmuster aufzudecken und zu sensibilisieren. Wie die sehr allgemein gehaltene Arbeitsdefinition besser verstanden und angewandt werden kann, lesen Sie hier.
Funktionen des Antisemitismus
Um bestehende Denkmuster und Stereotype zu erkennen und dekonstruieren zu können, ist es wesentlich, sich mit der funktionalen Dimension von Antisemitismus zu befassen: Warum denken und handeln Menschen antisemitisch? Welche Funktionen kann Antisemitismus für Einzelne sowie gesellschaftlich einnehmen?
Erscheinungsformen des Antisemitismus
Antisemitismus tritt im Laufe seiner langen Geschichte, trotz fortbestehender Muster, in unterschiedlichen Erscheinungsformen auf – einen Überblick darüber finden Sie hier.
Intervention: Auf Antisemitismus reagieren
Beim Umgang mit antisemitischen Vorfällen steht der Schutz der betroffenen Person immer an erster Stelle. Ebenso wichtig ist eine klare und eindeutige Haltung der Lehrkraft: Antisemitismus darf nicht relativiert oder ignoriert werden. Danach folgt die Adressierung der VerursacherInnen sowie die Solidarität mit jenen, die sich gegen die antisemitische Tat oder Äußerung stellen und Haltung zeigen. Erst dann werden notwendige Konsequenzen gezogen. Eine gute Nachsorge sowie Schlussfolgerungen sollen nachhaltig wirken.
Erklärung zum Polizeieinsatz an der Gedenkstätte und im Museum Peršman am 27.07.2025
Wir, die Vorbereitungsgruppe für das „Erinnerungsjahr 2025 / Leto spominjanja“ als Initiative des Kärntner Kulturgremiums in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung des Landes Kärnten / Pobuda Koroškega kulturnega gremija v sodelovanju z oddelkom za kulturo deželne vlade, sind entsetzt über den Polizeieinsatz an der Gedenkstätte und im Museum Peršman in der Gemeinde Eisenkappel-Vellach/Železna Kapla-Bela am 27.07.2025.
Rezension: Christoph Kühberger und Philipp Mittnik (Hg.) Nationalsozialismus, Holocaust, Zweiter Weltkrieg.
Zeithistorische Grundlagen und Beispiele für die Unterrichtspraxis (Frankfurt/Main, 2025) Eine Rezension von Daniela Lackner, ERINNERN:AT Wien
„Endphase“ - Dokumentation über die NS-Verbrechen in Hofamt Priel
Der Film kann von Schulen bestellt werden, auch Schulvorführungen und Filmgespräche mit dem Regisseur sind möglich. Lernimpulse zum Einsatz des Films im Unterricht stehen bereit.
Neuerscheinung: "'Wir stehen im Werden einer neuen Zeit.' Dornbirns Bürgermeister als Diener zweier Diktaturen."
Der Vorarlberger Historiker Dr. Severin Holzknecht legt in den Dornbirner Schriften (Band 53) eine Studie über die Bürgmeister Dornbirns im Austrofaschismus und Nationalsozialismus vor.
Antisemitismus im Bildungsbereich – Prävention und Intervention
Antisemitismus ist eine Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, die in unserer Gesellschaft in hohem Ausmaß präsent ist und eine konkrete Alltagserfahrung und -bedrohung für Jüdinnen, Juden und andere von Antisemitismus Betroffene darstellt. Bildungsarbeit gegen Antisemitismus betrifft die Ebenen Prävention – insbesondere als werteorientierter Unterricht – sowie die Intervention bei Vorfällen. Antisemitismuskritische Bildungsarbeit spielt eine zentrale Rolle, um Vorurteile abzubauen, Empathie zu fördern und demokratische Werte zu stärken. Diese Themenseite bietet Lehrkräften einen Überblick darüber, welche Erscheinungsformen Antisemitismus annehmen kann und wie er sich erkennen und benennen lässt. Neben Hintergrundinformationen zum Thema finden Sie hier konkrete Hilfestellungen für Prävention und Intervention im Unterricht und der Schulgemeinschaft, Lehr- und Lernangebote sowie Fortbildungsangebote. Weiters gibt die Seite einen Einblick in nationale sowie internationale Standards der Bildungsarbeit gegen Antisemitismus sowie Strategien, um Antisemitismusprävention im Bildungswesen zu stärken.
Ausschreibung: Fellowship Research on Antisemitism at the Institute of Culture Studies
Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Österreichs führende außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftsinstitution, schreibt derzeit eine Stelle als "Researcher on Antisemitism (F/M/X)" im Rahmen des Stipendiums ÖAW-Fellowship aus.
Neuerscheinung: "'Lager zu Mauthausen'. Ein Konzentrationslager in der nationalsozialistischen Öffentlichkeit"
Im Buch geht Christian Angerer der Frage nach, wie das KZ Mauthausen im öffentlichen Leben der NS-Zeit wahrgenommen wurde. Untersucht werden Reaktionen im Umfeld des Lagers, Erwähnungen in den Zeitungen, Darstellungen von KZ-Steinbrüchen in der bildenden Kunst und das Verschweigen des Lagers in der NS-Literatur.
Rückblick: Zeitzeuginnen- und Zeitzeugenseminar 2025 – 80 Jahre (Zeit)zeugenschaft
Am 9. und 10. März 2025 fand das jährliche Zeitzeuginnen- und Zeitzeugenseminar in Wien statt, die österreichweit größte Fortbildung für Lehrpersonen zu den Themen Zeitzeugenarbeit und Lernen aus und mit Lebensgeschichten. Anlässlich des 80-jährigen Jubiläums des Kriegsendes widmete sich das Seminar der Rückschau auf 80 Jahre (Zeit)zeugenschaft sowie anknüpfenden Zukunftsfragen, über die Sie im folgenden Seminarbericht lesen und in Audio-Beiträgen hören können. Zum Vormerken: Das nächste Zeitzeuginnen- und Zeitzeugenseminar findet am 8. und 9. März 2026 in Wien statt.
