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KZ Gusen: Eine Ausstellung von Schüler*innen zu einem (fast) verschwundenen Lager
Wie erinnert man an ein Konzentrationslager, das heute großteils unsichtbar ist? Wie kann die Geschichte des Konzentrationslagers Gusen Schüler*innen ab 10 Jahren vermitteln werden? Und wie kann Kunst zur Geschichtsvermittlung beitragen? Diese und viele weitere Fragen stellten sich die Schüler*innen der 7. Klassen des Bundesrealgymnasium Enns (Schuljahr 2024/25) bei der Konzeption einer Ausstellung zum KZ Gusen.
Neuerscheinung „Fremdvölkischen Kinderheime“ im „Gau Oberdonau“
Der Sammelband widmet sich der Geschichte der „Fremdvölkischen Kinderheime“ im „Gau Oberdonau“ in der NS-Zeit. In diesen lange Zeit kaum bekannten Heimen wurden Kinder von osteuropäischen Zwangsarbeiterinnen unter häufig sehr widrigen Bedingungen untergebracht, viele der Säuglinge verstarben an Unterernährung und mangelnder Versorgung.
300. Interview auf weiter_erzählen
Seit 2019 werden auf der Website www.weitererzaehlen.at Video- und Audiointerviews mit Verfolgten des Nationalsozialismus, die einen Bezug zu Österreich haben, gesammelt. Das Online-Archiv wächst kontinuierlich durch eigene Interviews und Quellen von Kooperationspartner:innen.
Digitale Erinnerungslandschaft (DERLA) Wien
Auf der gemeinsam von ERINNERN:AT, dem Centrum für Jüdische Studien und dem Institut für digitale Geisteswissenschaften (beide Karl-Franzens-Universität Graz) entwickelten Website www.erinnerungslandschaft.at ist seit Mai 2026 auch die Gedächtnislandschaft Wiens online. Die Digitale Erinnerungslandschaft Wien dokumentiert die Erinnerungsorte und -zeichen an die Opfer und Orte des Terrors des Nationalsozialismus. Für die Vermittlungsarbeit in den Schulen werden eine Reihe von Unterrichtsmodulen angeboten, die sowohl vor Ort als auch digital im Klassenzimmer bearbeitet werden können.
Beitrag Horst Schreiber: Die Jenischen im Nationalsozialismus
Die Jenischen sind im Gegensatz zur Schweiz in Österreich immer noch nicht als Volksgruppe anerkannt. Der Beitrag von Horst Schreiber dokumentiert ihr Schicksal in der Zeit des Nationalsozialismus.
Call for Papers, Posters & Teilnahme: Gezeichnet. Kriegsfolgen in Graphic Novels
Tagung und Workshop in Bregenz/Hohenems, 22. bis 23.10.2026
polis aktuell: 50 Jahre Volksgruppengesetz. Errungenschaft, Entwicklung, Kritik
Anlässlich des 50. Jahrestages des Beschlusses des Volksgruppengesetzes haben Zentrum polis und ERINNERN:AT, das OeAD-Programm zum Lehren und Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust, gemeinsam das neue polis aktuell 3/2026 erstellt.
Rückblick: Zeitzeuginnen- und Zeitzeugen-Seminar 2026 - Der lange Weg der Anerkennung von NS-Opfern
Am 8. und 9. März 2026 fand in Wien die österreichweit größte Fortbildung für Lehrpersonen zum Thema Zeitzeugenarbeit statt. Passend zum Jahresthema von ERINNERN:AT, das sich 2026 anlässlich des 50-jährigen Jahrestags des Beschlusses des Volksgruppengesetzes mit nationalen Minderheiten in Österreich beschäftigt, lag der Fokus des Seminars auf dem langen Weg der Anerkennung von NS-Opfern, insbesondere aus den Volksgruppen.
Das Lager Lackenbach - Neuerscheinung von Herbert Brettl
Am 23. November 1940 wurde im burgenländischen Lackenbach das größte Roma-Zwangsarbeitslager im Deutschen Reich eingerichtet.
Sanierung des jüdischen Friedhofs in Krems
IKG und Stadt Krems planen die nächsten Schritte
Fortbildungsseminare der PH OÖ in Kooperation mit ERINNERN:AT 2026/27
Die Pädagogische Hochschule Oberösterreich bietet in Kooperation mit ERINNERN:AT im Schuljahr 2026/27 das Online-Bundesseminar "Nazis und Holocaust im Netz" und das Fortbildungsseminar "Jüdisches Leben im Salzkammergut" im Zeitgeschichte Museum Ebensee an. Anmeldezeitraum: 1. bis 31. Mai 2026.
Befreiungsfeiern und Gedenkveranstaltungen im Mai 2026
Im Jahr 2026 finden in ganz Österreich mehr als 100 Gedenk- und Befreiungsfeiern statt.
Interview mit Cornelia Kogoj: Warum der Begriff Minderheit nicht nur eine Frage der Zahlen ist…
Interview mit Cornelia Kogoj (Generalsekretärin der Initiative Minderheiten), geführt von Lorenz Prager
Kommentar: 50 Jahre Volksgruppengesetz – kein Grund zum Feiern, sondern Handlungsaufforderung
Kommentar von Daniel Wutti, Hochschulprofessor für Mehrsprachigkeit und interkulturelle Bildung an der Pädagogischen Hochschule Kärnten
Gedenken an das Massaker von Stein am 06.04. 1945
offizielles Gedenken der Stadt Krems
Buchrezension: „Austrian Again: Reclaiming a Lost Legacy“ von Anne Hand
Ihr Großvater war der erste Migrant, den sie kannte, erklärt Anne Hand in ihrem Buch „Austrian Again", mit welchem sie die Leserschaft mit auf ihre persönliche Reise nach ihren Wurzeln und den komplexen Prozess der Wiedererlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft nimmt.
WENN DIE WELT KOPF STEHT - Medizinverbrechen und Zeitgeschichte
neue Landesausstellung in Niederösterreich in Amstetten - Mauer
Eine vergessene Opfergruppe der NS-Zeit
Weil sie Gewalt und Kriegsdienst strikt ablehnten, wurden die Zeugen Jehovas zu einer Opfergruppe des Nationalsozialismus. Ein Bericht von Kurt Bereuter; erschienen in: NEUE Vorarlberger Tageszeitung, 17.03.2026.
Sabine Pitscheider: „Wahre Volksgemeinschaft“. Nationalsozialismus in Imst
Die Autorin legt eine akribisch recherchierte Studie vor, die nicht nur den Nationalsozialismus, sondern auch die Zwischenkriegszeit und den Umgang mit der NS-Diktatur nach 1945 behandelt. Projektleitung ERINNERN:AT Tirol und die Michael-Gaismair-Gesellschaft.
Nachbericht: Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag des "Anschlusses" im März 1938
Am Freitag, dem 13. März 2026, fanden in Wien drei aufeinander abgestimmte Gedenkfeiern anlässlich des Jahrestages des „Anschlusses“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland statt. Die Veranstaltungen wurden in Kooperation zwischen der Arbeitsgemeinschaft der NS-Opferverbände und WiderstandskämpferInnen gemeinsam mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes und ERINNERN:AT Wien organisiert.
Call for Papers: Opfer. Täter. Daten. Entität, Identität und Dokumentation in der Holocaustforschung und -erinnerung
EHRI-ERIC transnationales interdisziplinäres Seminar von EHRI-AT und EHRI-DE | 28. – 30. September 2026 in der Ehemaligen Synagoge St. Pölten, Österreich
Führungen auf den jüdischen Friedhöfen in St. Pölten
geführte Rundgänge im Auftrag des Injoest
Geschichtsunterricht einmal anders - KINDHEIT UND JUGEND UNTERM HAKENKREUZ
In einer szenischen Lesung klärt "teatro caprile" Jugendliche ab 14 Jahren über die Mechanismen der Propaganda und die Gräuel der NS-Zeit auf.
IWalk „Jüdisches Leben in Graz vor 1938“ – Virtueller Rundgang
Der neu entwickelte IWalk „Jüdisches Leben in Graz vor 1938“ ist ab sofort verfügbar. Der app-basierte Rundgang entstand in Kooperation zwischen ERINNERN:AT und der Zachor Foundation for Social Remembrance Budapest.
Szenische Lesung für Schulklassen: "Kindheit und Jugend unterm Hakenkreuz"
Szenische Lesung von und mit Andrea Nitsche und Andreas Kosek für Schülerinnen und Schüler ab der 8. Schulstufe. Die Lesung des teatro caprile kann von Schulen gebucht werden.
Publikation „National-Sozialismus in Österreich. In Leichter Sprache“
Eine Rezension von Johannes Spies, Netzwerk-Koordinator von ERINNERN:AT Vorarlberg
Connecting Memories
Erforschen – Bewahren – Teilen. Eine transnationale Community-Plattform zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit in Niederösterreich“
Alpendistel #7: Sport als Spielfeld der NS-Diktatur
Mitte März 2026 erscheint die neuste Ausgabe der Alpendistel. Magazin für antifaschistische Gedenkkultur.
Neue Netzwerkerin verstärkt das Niederösterreich Team von ERINNERN:AT
Isabel Weiss, Lehrerin für Geschichte und Politische Bildung am Gymnasium Klosterneuburg, ist seit Februar 2026 gemeinsam mit Gregor Kremser für das ERINNERN:AT Netzwerk Niederösterreich verantwortlich.
Präsentation der Handreichung „Antisemitismus. Gesellschaftliche Herausforderung und pädagogisches Handeln“
Die neue Handreichung für Lehrkräfte wurde am 4. Februar 2026 im Salzburger Stefan-Zweig-Zentrum präsentiert. Die Veranstaltung erfolgte in Kooperation mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) und der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig.
