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Bericht zum Zentralen Seminar 2025: Mauthausen und Gusen im Kontext der Befreiung
Unter dem Titel „Mauthausen und Gusen: Orte der Befreiung – Orte der Erinnerung – Orte des Lernens“ fand das Zentrale Seminar von ERINNERN:AT vom 13. bis 15. November 2025 an der KZ-Gedenkstätte Mauthausen statt. Eingebettet in den Jahresschwerpunkt von ERINNERN:AT und gemeinsam organisiert mit der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich nahmen mehr als 120 Lehrpersonen und andere BildungsakteurInnen an der Fortbildung teil.
50 Jahre Volksgruppengesetz
Ursula Mindler-Steiner geht in diesem Beitrag auf die wichtigsten historischen Ereignisse auf dem Weg zur rechtlichen Anerkennung der autochthonen Volksgruppen in Österreich ein. Dabei zeigt sie auch die Entwicklungen nach der Verabschiedung des Volksgruppengesetz (VoGrG) im Jahre 1976 auf. Was am VoGrG nach wie vor in der Praxis kritisiert wird ist ebenso Inhalt des Überblicksartikel, wie die Fortschritte, die in gewissen Bereichen zu verzeichnen sind.
Katja Sturm-Schnabl
Der ERINNERN:AT Jahresschwerpunkt 2026 wird von Katja Sturm-Schnabl als Schirmherrin begleitet - einer Zeitzeugin, die sich seit vielen Jahren unermüdlich im Zeitzeuginnen- und Zeitzeugenprogramm von ERINNERN:AT engagiert und sich mit einer starken Stimme und Haltung für die kärntner-slowenische Volksgruppe einsetzt. Für ihre Bereitschaft, uns das Jahr hindurch zu begleiten, danken wir ihr herzlich.
Germanisierung und Verfolgung – Kärntner Sloweninnen und Slowenen im Nationalsozialismus
Nadja Danglmaier (OeAD ERINNERN:AT Kärnten/Koroška)
Neuerscheinung: "Mit dem Leben bezahlt. Hilda Monte – eine Europäerin im Widerstand"
Im April 1945 kam die im Widerstand gegen das NS-Regime aktive Hilda Monte bei einm Fluchtversuch in Feldkirch-Tisis ums Leben. Der deutsche Historiker Andreas Wilkens schrieb eine umfassende Biographie.
„Damals hieß ich Rita“ – Begleitmaterial zum Kinderbuch über Rozette Kats
Kostenfreies Unterrichtsmaterial für Grund- und Volksschulen (ab Klasse 4)
Antisemitismus - Gesellschaftliche Herausforderung und pädagogisches Handeln
Die Handreichung bietet Lehrkräften eine fundierte und kompakte Einführung in die Geschichte, Erscheinungsformen und Funktionen von Antisemitismus. Sie unterstützt PädagogInnen in der Prävention von Antisemitismus, aber auch dabei, antisemitische Äußerungen und Vorfälle im Schulalltag zu erkennen, klar als solche zu benennen und pädagogisch angemessen darauf zu reagieren. Neben Hintergrundwissen enthält die 53-seitige Broschüre Handlungsempfehlungen sowie Hinweise auf geeignete Lernmaterialien und Unterstützungsangebote.
Eva Menasse erhält den Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln 2025
Der Preis wurde am 23.11. 2025 in der Minoritenkirche in Krems verliehen
(Mit) Erinnerung leben
Fotoimpulsausstellung für Schüler*innen (Wanderausstellung - jetzt reservieren!)
Antisemitismus in der Schule – Case Management Strategien und Empfehlungen für Schulmanagement und Lehrpersonen
Ebenso wie andere Formen von Diskriminierung, Gewalt und Hassrede ist auch Antisemitismus an der Schule ein Problem, das SchülerInnen, Lehrpersonen und Schulleitungen vor große Herausforderungen stellt. Die vorliegende Handreichung und die dazu gehörende Website wurden in Kooperation mit OeAD ERINNERN:AT erstellt und möchten Lehrpersonen und SchulleiterInnen aller Schultypen praxistaugliche Anregungen für den Umgang mit antisemitischen Vorfällen bieten.
Jetzt anmelden: Zeitzeuginnen- und Zeitzeugen-Seminar 2026 – Der lange Weg der Anerkennung von NS-Opfern
Am 8. und 9. März 2026 findet das Zeitzeuginnen- und Zeitzeugenseminar in Wien statt, die österreichweit größte Fortbildung für Lehrpersonen zu den Themen Zeitzeugenarbeit und Lernen aus und mit Lebensgeschichten. Die Anmeldung ist ab dem 1. Dezember möglich.
Horst Schreiber/Elisabeth Hussl (Hg.): Gaismair-Jahrbuch 2026
Mit Beiträgen zu Kriegsende und Befreiung in Österreich, zur Befreiung der Konzentrationslager in Europa aus Perspektive der Überlebenden, zu den Perspektiven auf die Täter bei der Befreiung des KZ-Systems Mauthausen-Gusen und zu jüdischen Displaced Persons in Österreich.
Neue Geschichts-Stele in Fußach: "Nie wieder ist jetzt"
Ein Text von Kurt Bereuter; erschienen in: NEUE Vorarlberger Tageszeitung, 08.11.2025.
Gedenkzeichen für den „Roma-Retter“ György Gedeon Rohonczy
An der Hauptstraße vor der Bezirkshauptmannschaft in Oberpullendorf/ Felsőpulya wurde György Gedeon Rohonczy, dem „burgenländischen Schindler“, ein Gedenkzeichen gewidmet.
Zeitgeschichte-Werkstatt
zwischen Demokratie und Diktatur - eine neue Ausstellung im museumkrems
Kinder des Krieges – Aufwachsen zwischen 1938 und 1955
Sonderausstellung im Haus der Geschichte Niederösterreich
Jahresschwerpunkt 2026: 50 Jahre Volksgruppengesetz – Nationale Minderheiten in Österreich. Von der Verfolgung im Nationalsozialismus zur Anerkennung als Volksgruppen
Anlässlich des 50. Jahrestages des Beschlusses des Volksgruppengesetzes und mit dem Ziel, das Wissen über Minderheiten und deren Rechte insbesondere bei Schülerinnen und Schülern zu steigern, setzt ERINNERN:AT 2026 seinen Jahresschwerpunkt auf nationale Minderheiten in Österreich und nimmt dabei speziell die Geschichte und Gegenwart der Kärntner Sloweninnen und Slowenen/Koroški Slovenci in Slovenke in den Blick.
Lernen Video-Interviews: Empfehlungen zur Verwendung von Audio- und Videointerviews in der schulischen und außerschulischen Bildung
Was es beim Einsatz von ZeitzeugInnen-Interviews zu beachten gilt, hat ERINNERN:AT hier für die Praxis zusammengefasst.
„Politik ist, wenn ihr was macht.“ – SchülerInnenwettbewerb zur Politischen Bildung 2025
Auch heuer sind österreichische Schulen wieder zur Teilnahme am Wettbewerb zur Politischen Bildung der Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb) eingeladen. Schulklassen der 4. bis 13. Schulstufe können mitmachen. Die Projektvorschläge umfassen aktuelle und brisante Themen wie etwa Partizipation, Fake News, Generationenkonflikt, Artenschutz, Sexismus oder 80 Jahre Kriegsende.
„Geschichte trifft Gegenwart" – Flucht, Erinnerung und Dialog
Eine Veranstaltung des ERINNERN:AT- Netzwerks Wien zum Jahresschwerpunkt „80 Jahre Kriegsende. Befreiung. Neuanfang?“
Salzburger Landtag diskutiert über Berücksichtigung der NS-Zeit in der Dauerausstellung im Salzburg Museum
Soll das Salzburg Museum beauftragt werden, die Geschichte des Bundeslands Salzburg in der Zeit des Nationalsozialismus in der neuen Dauerausstellung des Museums zu berücksichtigen? Mit dieser Frage befasste sich der Bildung-, Sport- und Kulturausschuss des Salzburger Landtags am 15. Oktober 2025. Johannes Dafinger vom Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg nahm auf Einladung des Salzburger Landtags als Experte an der Ausschusssitzung teil, um Fragen der Abgeordneten zu beantworten.
Ausstellung: Hohenwerfen als NS-"Gauschulungsburg"
Seit Oktober 2025 gibt es eine neue Dauerausstellung auf der Burg Hohenwerfen, die die NS-Geschichte der Burg und ihrer Umgebung in den Blick nimmt.
Podiumsveranstaltung im Schulzentrum Mössingerstraße: Geschichte verpflichtet: 80 Jahre Kriegsende – Lernen für den Frieden
Am 25. September 2025 diskutierten am BG|BRG und an der HTL Mössingerstraße in Klagenfurt Expert:innen unter dem Titel „80 Jahre Kriegsende: Aus der Vergangenheit lernen – für den Frieden von morgen“ im Rahmen einer Podiumsdiskussion der „Nachgefragt“-Reihe. Moderatorin Claudia Mann führte durch die Veranstaltung, die sich an Oberstufenschüler:innen des Gymnasiums sowie Schüler:innen der HTL richtete.
Angehörigenarbeit an Gedenkstätten ehemaliger Orte der NS-"Euthanasie"
Ein Interview mit Peter Eigelsberger, Leiter der Dokumentationsstelle Hartheim, geführt von Antonia Winsauer (ERINNERN:AT-Netzwerk Wien).
Burgenland 1945 – Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen
2025 gedenkt die Republik Österreich der 80-jährigen Wiederkehr des Endes des Zweiten Weltkrieges, dem Sturz des NS-Regimes und dem Wiederaufbau von demokratischen Strukturen.
Sabine Pitscheider: Arbeitseinsatz im Reich. Zwangsarbeit in Tirol 1939–1945
Das neue Standardwerk zur Zwangsarbeit während der NS-Zeit in Tirol
ERINNERN:AT trauert um Anton Pelinka
Anton Pelinka ist am 3. Oktober 2025 im Alter von 83 Jahren verstorben. Er gilt als einer der bedeutendsten Politikwissenschafter der österreichischen Nachkriegszeit und war langjähriger Wegbegleiter und Unterstützer von ERINNERN:AT, u.a. als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats.
Simon-Goldberger-Preise-2025 für Gedenkkultur vergeben
Der Simon-Goldberger-Preis würdigt besondere Initiativen im Bereich Erinnerungskultur. In der Kategorie Gedenkinitiative erhielt ihn Johannes Reiss, langjähriger Direktor des Österreichischen Jüdischen Museums in Eisenstadt, für sein Lebenswerk. In der Kategorie Schule wurden die Musikschulen Oberpullendorf und Deutschkreutz für das Projekt „MUSIK.GEDENK.SCHULE – Musikalische Wege des Erinnerns“ ausgezeichnet.
Bericht zur Summer School: Verfolgung. Deportation. Zwangsarbeit. Auf Spuren ungarischer Jüdinnen und Juden zwischen Budapest und Wien.
Von 25. bis 29. August 2025 führte ERINNERN:AT in Kooperation mit dem International Institute for Holocaust Education der Gedenkstätte Yad Vashem erstmals eine Summerschool mit Studienfahrt nach Budapest, ins Burgenland und nach Wien durch. Zielgruppe waren österreichische Lehrkräfte aus allen Bundesländern. Sigrid Buchhas-Lampinen war eine der Teilnehmenden und hat für ERINNERN:AT folgenden Bericht geschrieben.
Bildungsminister ehrt Zeitzeuginnen und Zeitzeugen
Am 22. September 2025 wurden die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die mit ERINNERN:AT Schulen besuchen, zu einer Ehrung im Bildungsministerium empfangen.
